
Gott gibt’s nicht
„Die Vorstellung, dass es eine übergeordnete Schöpfermacht gibt, ist absurd. Gott ist mehr als tot, weil er nie existiert hat. Wir, und alles was uns umgibt, sind ein Produkt des Zufalls.“
Erstaunliche Zufälle
Ein paar erstaunliche Zufälle: Zufällig entstand durch einen Knall vor 13,8 Milliarden Jahren auch ein Planet, der eine geeignete Sauerstoff-Kohlenstoff-Ökologie aufwies, um Leben in der uns bekannten Form hervorzubringen. Zufällig befand sich der Planet Erde in idealer Distanz zur Sonne. Dadurch enthielt er die erforderliche Menge an Energie, um Leben zu ermöglichen und Wasser dauerhaft in flüssiger Form zu halten. Zufällig verhinderte die Umlaufgeschwindigkeit der Erde, dass die Sonne sie weiter an sich heranzog und sie in eine Wüste verwandelte. Zufällig war auch der Abstand zwischen Erde und Mond ideal, sodass er die Rotationsachse der Erde stabil auf ihrem Neigungswinkel von 23 Grad hielt. Wäre das nicht der Fall, würde sie nach der Chaostheorie im Raum taumeln. Zufällig befand sich auf diesem Planeten ein organischer Stoff, der sich höher entwickelte und im Verlauf großer Zeitausmaße Millionen von Arten hervorbrachte, von denen jedes für sich betrachtet ein hochkomplexes Meisterwerk ist.
Ist Zufall der vertrauenswürdige Baustein, der gepaart mit Zeit ein so gewaltiges Ergebnis hervorbringen kann? Und das gänzlich ohne Bauplan und ohne einer dem Prozess innewohnenden Intelligenz? Woher das System, die Ordnung in allen Dingen? Wenn der Zufall die Grundlage unseres Seins ist, dann bleibt die Frage, warum Zufälle ohne äußere Intelligenz nicht auch in unserem Alltag Hochkomplexes hervorbringen. Eine weitere Frage stellt sich: Warum bildet die Evolution so etwas Nachteiliges wie ein Gewissen aus? Warum Moral in einer Welt, in der sich ohnehin der Stärkere durchsetzt? Warum Musik, Kunst, Literatur?
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass wir von der Entwicklung des Lebens immer so sprechen, als ob sie eine koordinierte Schöpferkraft wäre („Das hat die Natur wunderbar eingerichtet…!“)? Erkennt der Mensch zwar die Notwendigkeit eines Plans an, schreibt sie aber lieber einer unpersönlichen Entwicklung zu als einem persönlichen Gott? Gemäß Einstein liegen die Anfänge alles Seins nach wie vor im Dunkeln. Wir haben Theorien, aber keine letztgültigen Beweise.
Mit freundlicher Genehmigung von WERSGLAUBT.at
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